FAITH Immobilienverwaltung & -vermittlung GmbH

Geschäftsführer: Thomas Eick

Amtsgericht Hannover HRB 212581

Steuernummer: 25/209/17665

Gneisenaustr. 10
30175 Hannover

Tel.: 0511 / 5 42 84 85
Fax: 0511 / 5 42 84 86

Notfalltelefon: 0511 / 54 57 49 93

E-Mail: info@faith-immo.de

 

 

Besuchen Sie uns auf Facebook

Heizen und Lüften

Immer häufiger kommt es zu Feuchtigkeits-/Schimmelschäden in Wohnungen. In vielen Fällen geschieht dies durch falsches Verhalten der Bewohner. Als Hausverwaltung stellen wir immer öfter fest, dass sich durch falsches Heizen und Lüften Schimmelpilze und schwarze Flecken bilden. Lesen Sie, wie Sie Schimmel vermeiden können und dabei auch noch Heizkosten sparen.

1. Auch im Herbst und Frühjahr sollten (bei Anwesenheit) folgende Temperaturen eingehalten werden: Im Wohnzimmer, Kinderzimmer und in der Küche 19-20 Grad Celsius, im Bad 21 Grad Celsius, nachts im Schlafzimmer 14 Grad Celsius.
Als Faustregel gilt: Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden. Begründung: Warme Luft kann wesentlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft.

2. Sie sollten die Heizung tagsüber - auch bei Abwesenheit - nie ganz abstellen. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist wesentlich teurer, als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur. Beim Wiederaufheizen muss im Übrigen nicht nur die Luft wieder auf Temperatur gebracht werden, sondern jeder Gegenstand Ihrer Wohnung (selbst der Löffel in der Küchenschublade).

3. Nicht vor dem Schlafen gehen (und auch sonst nicht) vom Wohnzimmer das Schlafzimmer mitheizen. In das Schlafzimmer gelangt nur warme, das heißt feuchte Luft; diese schlägt dort ihre Feuchtigkeit an den Wänden nieder und wird zum Nährboden für Schimmelsporen.

4. Die Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen (Schlafzimmer/Wohnzimmer) tags und nachts geschlossen halten.

5. Richtig lüften bedeutet: Alle Fenster kurzzeitig (5 Minuten reichen oft schon aus) ganz öffnen. Der "Durchzug" sorgt für einen schnellen und kompletten Luftaustausch. Die frische Luft ist außerdem leichter zu beheizen als verbrauchte (feuchte) Luft. Die Fenster auf Kippstellung zu öffnen, ist Energieverschwendung!

6. Morgens sollten Sie einen kompletten Luftwechsel durchführen. Siehe 5.

7. Die Mindestzeit für die Lüftung hängt von dem Unterschied der Zimmertemperatur zur Außentemperatur und davon ab, wie viel Wind weht. Bei geringen Außentemperaturen sollten Sie kürzer, aber häufiger lüften.

8. Einmal täglich lüften genügt nicht! Vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben. Abends einen kompletten Luftwechsel inklusive Schlafzimmer vornehmen. Ist am Tage niemand in der Wohnung, reicht es morgens und abends zu lüften.

9. Auch bei Regenwetter sollten Sie lüften. Die kalte Außenluft enthält nicht so viel Feuchtigkeit wie die Zimmerluft.

10. Bei einem Bad ohne Fenster müssen Sie auf dem kürzesten Weg (auch durch ein anderes Zimmer) lüften. Die Türen zu anderen Zimmern sollten dabei geschlossen sein. Durch Baden oder Duschen ist die Luftfeuchtigkeit besonders hoch. Es sollte danach ein intensiver Luftaustasch stattfinden.

11. Große Mengen Wasserdampf (z. B. durch Kochen) sind möglichst sofort nach draußen abzulüften. Auch hier sollten Sie durch Schließen der angrenzenden Zimmertüren verhindern, dass sich der Dampf in der Wohnung verteilt.

12. Fehlt ein Balkon oder Trockenraum und es läßt sich nicht vermeiden, dass Sie Ihre Wäsche in der Wohnung trocknen, sollten Sie das Zimmer, in dem die Wäsche trocknet, häufig lüften. Achten Sie darauf, dass Verbindungen zu anderen Räumen (Türen) geschlossen sind. Nach dem Bügeln mit einem Dampfbügeleisen sollten Sie ebenfalls lüften.

13. Luftbefeuchter sind fast immer überflüssig.

Da es häufig nach Modernisierungen, wie neuen Fenstern oder Fassadendämmungen zu Schimmel in Wohnungen kommt, ist hier besonders auf richtiges Heizen und Lüften zu achten. Dadurch, dass die neuen Fenster und Fassaden Ihre Wohnung quasi "luftdicht versiegeln", findet so gut wie kein ungewollter Luftaustausch mehr statt. Das heißt, wo früher durch Ritzen oder defekte Dichtungen so manches Lüftchen durchzog und für einen Luftwechsel gesorgt hat, ist nun alles dicht. Dies muss durch vermehrtes Lüften ausgeglichen werden. 

 

Mitglied im

Verband der Immobilienverwalter
Niedersachsen / Bremen e.V.

VDIV Niedersachsen Bremen e.V.